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Erster Fürther Bildungsbericht und Bildungsbeirat

Seit August 2015 hat die Stadt Fürth damit begonnen, ein Bildungsmanagement auf kommunaler Ebene aufzubauen. Ziel des Bildungsmanagements ist es, eine Planung für das Bildungsgeschehen vor Ort unter Anregung einer breiten öffentlichen Diskussion zu ermöglichen.

Um eine kommunale Steuerung in den verschiedenen Bildungsbereichen zu ermöglichen, werden verlässliche Daten benötigt. Zu diesem Zweck umfasst ein kommunales Bildungsmanagement auch den Auf- und Ausbau eines entsprechenden Monitorings. Dieses Monitoring soll in Form von regelmäßigen Bildungsberichten für die Öffentlichkeit sichtbar werden.

Die Bildungsberichte dienen dazu, „gefühlte Wahrheiten“ zu überprüfen, systematische Informationen über Funktionsweisen des Bildungssystems und Handlungsbedarfe zu liefern, sowie Impulse für Investitionen und weitere Entwicklungen zu geben. Außerdem können sie als Grundlage für (bildungs-)politische Entscheidungen dienen.

Der erste Fürther Bildungsbericht trägt außerdem zur Herstellung von Transparenz bei verschiedenen Bildungsfragen und -angeboten bei.

Im Rahmen der Präsentation des 1. Fürther Bildungsberichts trat am 12. Mai auch der Fürther Bildungsbeirat zum ersten Mal zusammen. Der Bildungsbeirat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Einrichtungen der verschiedenen Bildungsbereiche und soll die Stadtverwaltung und den Stadtrat in Bildungsfragen beraten. Durch ihn soll eine breite Partizipation der gesellschaftlichen Gruppierungen und Institutionen, die im Themenfeld „Bildung“ aktiv sind, ermöglicht werden.

Das Gremium wird im Zuge des kommunalen Bildungsmanagements etabliert, das seit letztem Jahr mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des ESF tätig ist. Die konstituierende Sitzung des Beirates fand unter Vorsitz von Bürgermeister Markus Braun im kleinen Saal des Kulturforums statt und war öffentlich.

Check Out – „Ausbildung light“ auch im 14. Jahr erfolgreich

(28. April 2016) Insgesamt 49 Schülerinnen und Schüler der Fürther Mittelschulen starteten im Oktober letzten Jahres in den beruflichen Vorqualifizierungskurs „Check Out“, um in ein Berufsfeld hinein zu schnuppern. Jetzt haben 47 von ihnen aus den Händen von Bürgermeister Braun für ihre erfolgreiche Teilnahme ein Zertifikat erhalten.

An 12 Freitagnachmittagen lernten die Check-Out Teilnehmer/innen nach der Schule in den Lehrstätten des Elektro- und Kfz-Gewerbes, des Hotel- und Gaststättengewerbes, der Medizin sowie der Feinwerktechnik die Anforderungen der jeweils gewählten Berufe kennen und konnten sich auf dieser Basis entscheiden, ob der von ihnen ins Auge gefasste Beruf der richtige ist oder nicht. Neben dem Besuch des Kurses erhielten die Jugendlichen auch zusätzlich Unterstützung bei der Berufsorientierung und im Bewerbungsprozess. 26 Schülerinnen und Schüler haben nach der „Ausbildung light“ nun bereits einen Ausbildungsvertrag in der Tasche, 8 werden nächstes Schuljahr weiter die Schule besuchen. 

Seit 2002 bietet das Projektbüro für Schule und Bildung Check Out an, das sich laut Bürgermeister Markus Braun längst als ein Modellprojekt etabliert hat. Es trägt dazu bei, dass der Übergang von der Schule in den Beruf bruchlos vonstattengeht. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten einen tiefen Einblick in die Berufswelt, der in einem ein- oder zweiwöchigen Praktikum so nicht möglich wäre.

Gefördert wird das Projekt von der Agentur für Arbeit Fürth und der Regierung von Mittelfranken. Mit im Boot sind die Elektroinnung, die Kfz-Innung und die Innung der Feinwerktechnik sowie die Berufshilfe Fürth der Kinderarche gGmbH, die Berufsschule 8 Nürnberg, das Ärztenetz Fürth und der Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.

Sechs neue Klassen für Flüchtlinge an Fürther Berufsschulen

(14.03.2016) Die mittelfristigen Auswirkungen der aktuellen Flüchtlingssituation zeigen sich momentan an den Fürther Berufsschulen. Bereits seit September 2015 existieren sieben Klassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber/innen im Alter bis 21 Jahre. Zum Schulhalbjahr im Februar 2016 mußten wieder sechs neue Klassen gebildet werden. Diese sind nun erstmals auf alle drei Fürther Berufsschulen und sogar die FOS verteilt.

Dieses Programm läuft seit drei Jahren in der Stadt Fürth und ist überdurchschnittlich erfolgreich. Dennoch zeigt die aktuelle Zunahme der Schülerzahl, dass die Stadt und die Schulen hier demnächst an ihre Grenzen stoßen werden.

(Foto: Claudia Wunder)

Lerngruppen in Deutsch, Mathe, Englisch für Mittelschüler/innen

(16.12.2015) Alle Fürther Mittelschüler/innen aus den 9. Klassen, die sich auf den Qualifizierenden Mittelschulabschluss vorbereiten möchten und Hilfe benötigen, können kostenlos im Rahmen des Projekts „Punktlandung Ausbildung“ Lerngruppen in Deutsch, Englisch und Mathematik besuchen. Es sind noch Plätze frei.

Termine

Montag          14 bis 16.30 Uhr   Englisch und Mathe
Dienstag        14 bis 16.30 Uhr   Deutsch
Freitag           14 bis 16.30 Uhr   Deutsch, Englisch und Mathe

Kontakt

Sebastian Dyrschka (Projektbüro für Schule und Bildung)
0911/9741023

Neue „Flüchtlingsklassen“ an Berufsschule I

(10. November 2015) Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 hat sich die Zahl der sog. „BIJ-Klassen“ (Berufliches Integrationsjahr) an der Staatlichen Berufsschule I in Fürth nochmals erhöht. Waren es im letzten Schuljahr noch vier Klassen, so sind es aktuell sieben. Das Programm an Berufsschulen in Bayern besteht aus zwei Jahren. In der „Vorklasse“ werden die berufsschulpflichtigen Flüchtlinge und Asylbewerber/innen vorrangig in Deutsch gefördert. Im zweiten Jahr steht neben der Sprachvermittlung auch die Berufsorientierung und berufliche Integration im Fokus. Hierzu werden die jungen Menschen auch in Betriebspraktika vermittelt. Derzeit gibt es fünf Vorklassen und zwei BIJ-Klassen im zweiten Jahr.

Der Unterricht an der Berufsschule nimmt pro Woche zweieinhalb Tage in Anspruch. An weiteren zweieinhalb Tagen werden die Teilnehmer/innen von der städtischen ELAN GmbH unterrichtet und sozialpädagogisch betreut.

Fürth ist bereits im dritten Jahr Standort des Berufsschulangebots für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen. Die Zahlen des letzten Jahres zeigen, dass die berufliche Integration der Zielgruppe in der vorgesehenen Zeit gelingen kann. Über die Hälfte der Schüler/innen hatte nach dem zweiten Jahr eine Lehrstelle. Natürlich darf die Sprachförderung an dieser Stelle nicht aufhören. Doch leider fehlen noch geeignete Anschlussförderungen, die bspw. ausbildungsbegleitende Sprachkurse.

Da die Zuwanderung von Flüchtlingen unvermindert anhält, wird damit gerechnet, dass bereits zum Schulhalbjahr weitere Klassen gebildet werden müssen. Hier werden wahrscheinlich auch die anderen Fürther Berufsschulen zum Zuge kommen, weil die Berufsschule I langsam an die Grenzen ihrer Kapazitäten stößt.

„Punktlandung Ausbildung“ startet in die dritte Runde

(15. Oktober 2015) - Anfang Oktober 2015 startet das Projekt „Punktlandung Ausbildung“ in sein mittlerweile drittes Jahr. Innerhalb des Projekts wurden bisher rund 175 Schülerinnen und Schüler aus den Abgangsklassen der acht Fürther Mittelschulen beim Suchen und Finden eines dualen Ausbildungsplatzes unterstützt. Rund 60% der Teilnehmenden und damit insgesamt 105 Schüler/-innen haben auf diese Weise eine Lehrstelle gefunden. Auch die übrigen 70 Schüler/-innen konnten bei der Entwicklung anderer Pläne für ihre Zukunft unterstützt werden – sie haben sich letztendlich dafür entschieden, mit der Schule weiter zu machen oder eine Ausbildung an einer Berufsfachschule zu beginnen.

Zurzeit gehen die Projektmitarbeiter/innen an den Fürther Mittelschulen in den 9., 10. und 11. Klassen von Klassenzimmer zu Klassenzimmer, um dort das Projekt vorzustellen und dafür zu werben. Zugleich beginnen bereits die ersten Coachings mit den Schüler/-innen, denn viele Unternehmen suchen bereits seit August nach neuen Auszubildenden für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2016.

Insgesamt 100 Schüler/-innen können so auch dieses Jahr wieder auf die Hilfe und Erfahrung der drei pädagogischen Fachkräfte zurückgreifen bei dem oftmals hürdenreichen Weg zum ersten Ausbildungsplatz.

Träger von „Punktlandung Ausbildung“ ist die Stadt Fürth und das Projektbüro für Schule und Bildung der Stadt. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Kontakt: Sebastian Dyrschka, Tel. 0911 – 974 1023 / E-Mail sebastian.dyrschka@fuerth.de

 

Neues Projekt – Bildungsmanagement der Stadt Fürth wird ausgebaut

(10. September 2015) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit diesem Jahr Kommunen, die ein umfassendes Bildungsmanagement aufbauen wollen. Dabei sollen, ausgehend von den speziellen Bedingungen und Problemen vor Ort und orientiert am Konzept des Lernens im Lebenslauf, drei Schwerpunkte gesetzt werden:

  • der Aufbau eines Bildungsmonitorings mit regelmäßiger Veröffentlichung von Bildungsberichten als Diskussionsgrundlage
  • die weitere Vernetzung und Zusammenarbeit der Bildungsakteure aller Bildungsbereiche in der Stadt (Etablierung eines Bildungsrats, Bildungskonferenzen, (Weiter)-arbeit in versch. Gremien und Arbeitskreisen)
  • mehr Transparenz für Bürger, zum Beispiel durch den Aufbau einer Bildungsberatung.


Übergeordnetes Ziel ist die Anhebung des Bildungs- und Qualifikationsniveaus und die Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen der Fürther Bürger/innen.  Damit kann die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre im Bereich Übergangsmanagement  und die im Rahmen der Bewerbung zur Bildungsregion geleistete Arbeit in den nächsten Jahren weitergeführt und auf alle Bildungsbereiche ausgeweitet werden.

Kontakt: Veit Bronnenmeyer, Tel.: 974 1015, Kora Maresch-Kern, Tel.: 974 1017


Neue Bildungsregion Fürth

Foto: Claudia Wunder, Stadt Fürth, Bürgermeister- und Presseamt

(05. August 2015) Seit Jahren lautet der Leitspruch der Stadt Fürth "Kein Kind darf verloren gehen". Es ist der Stadt daher ein besonderes Anliegen, allen Schüler/innen genau die passgenaue Unterstützung geben zu können, die sie brauchen.

Für diese Anstrengungen ist die Stadt Fürth nun vom bayerischen Kultusministerium mit dem Gütesiegel "Bildungsregion in Bayern" ausgezeichnet worden. Am 30. Juli 2015 verlieh Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Fürther Rathaus die Plakette.

Damit wird ein seit mittlerweile zwei Jahren andauernder Prozess zur stärkeren Vernetzung zwischen allen Akteur/innen der regionalen Bildung belohnt und die Wertschätzung für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit innerhalb der Stadt ausgedrückt.

 

Check-Out – Bruchlos nach der Schule in den Beruf

Check Out - Abschluss 2015

(11. Mai 2015) Insgesamt 51 Schülerinnen und Schüler der Fürther Mittelschulen starteten im Oktober letzten Jahres in den beruflichen Vorqualifizierungskurs „Check-Out“, um in verschiedene Ausbildungsberufe hinein zu schnuppern. Jetzt haben 46 von ihnen aus den Händen von Bürgermeister Braun ihre Zertifikate erhalten.


An 12 Freitagnachmittagen lernten die Check-Out Teilnehmer nach der Schule in den Lehrstätten des Elektro- und Kfz-Gewerbes, des Hotel- und Gaststättengewerbes und der Medizin sowie der Feinwerktechnik die Anforderungen der jeweils gewählten Berufe kennen und konnten sich auf dieser Basis entscheiden, ob der von ihnen ins Auge gefasste Beruf der richtige ist oder nicht, oder ob sie doch noch eine weiterführende Schule besuchen möchten. 22 Schülerinnen und Schüler haben nach der „Ausbildung light“ nun einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. 
Seit 2002 bietet das Projektbüro für Schule und Bildung Check-Out an, das sich laut Bürgermeister Markus Braun längst als ein Modellprojekt etabliert hat. Es trägt dazu bei, dass der Übergang von der Schule in den Beruf bruchlos vonstattengeht. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten einen tiefen Einblick in die Berufswelt, der in einem ein- oder zweiwöchigen Praktikum so nicht möglich wäre.


Gefördert wird das Projekt von der Agentur für Arbeit Fürth und der Regierung von Mittelfranken. Mit im Boot sind die Elektroinnung, die Kfz-Innung und die Innung der Feinwerktechnik sowie die Berufshilfe Fürth der Kinderarche gGmbH, die Berufsschule 8 Nürnberg, das Ärztenetz Fürth und der Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.

 

In untypische Berufe schnuppern: Girls Day und Boys Day am 23. April

Girls Day und Boys Day am 23. April 2015

(01.04.15) Im Kindergarten fehlen männliche Erzieher und in den Führungsetagen Frauen. Noch immer ist die Berufs- und Lebensplanung junger Menschen stark von traditionellen Rollenvorstellungen geprägt. Der bundesweite Aktionstag Girls Day und Boys Day möchte diesen Vorstellungen entgegentreten. Mädchen schnuppern in die Bereiche Technik, Naturwissenschaft, Handwerk IT sowie in Führungsetagen hinein, während die Jungen die Bereiche Erziehung und Pflege kennenlernen.

Zur Belohnung wird es dann aber in Fürth wieder ganz klassisch. Die Mädchen besuchen das Fürthermare mit Wellnesslounge und die Jungs besichtigen die Trolli Arena.

Girls- und Boys Day wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fürth veranstaltet und vom IHK-Gremium Fürth, der Kreishandwerkerschaft, dem Jobcenter, den Elternverbänden, dem städtischen Schulreferat und dem Amt für Wirtschaft unterstützt.

 

Broschüre informiert Betriebe rund um die Einstiegsqualifizierung

(02.03.15) Die Betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) ist eine gute Möglichkeit, Jugendlichen, die die Probezeit ihrer Ausbildung oder Fachoberschule nicht bestanden haben, oder den Anforderungen an eine Ausbildung noch nicht ganz gewachsen sind, eine Chance zu geben. Dabei profitieren sowohl die Betriebe als auch die Jugendlichen, denn das Langzeitpraktikum EQ wird von der Agentur für Arbeit gefördert.
Eine neue Broschüre des Projektbüros für Schule und Bildung, die im Rahmen des Projekts „Ausbildung meistern“ entstanden ist, informiert nun darüber, was bei der Beantragung zu beachten ist, zeigt den rechtlichen Rahmen auf und listet Schritt für Schritt auf, was zu tun ist, wenn man eine Einstiegsqualifizierung anbieten möchte.
Die Broschüre „Einstiegsqualifizierung – Informationen und Arbeitshilfen“ finden Sie hier. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie hier.

Das Projekt „Ausbildung meistern“ berät interessierte Betriebe gerne auch persönlich.

Kontakt: Sabine Rehm, Tel.: 0911/974 1018, Andreas Berg, Tel.: 0911/974 1016

 

Lerngruppen in Mathe und Englisch für Mittelschüler

(02.02.2015) Alle Fürther Mittelschüler (M-Züge und 9+2), die sich auf den Mittleren Bildungsabschluss vorbereiten möchten und Hilfe benötigen, können kostenlos im Rahmen des Projekts „Punktlandung Ausbildung“ Lerngruppen in Englisch und Mathematik besuchen. Es sind noch Plätze frei.

Termine

Montag    14 bis 16.30 Uhr   Englisch und Mathe
Mittwoch 14 bis 16.30 Uhr   Mathe
Freitag    14 bis 16.30 Uhr   Englisch

Kontakt

Sebastian Dyrschka (Projektbüro für Schule und Bildung)
0911/9741023

 

KiQ – Kompetenzen im Quartier“ löst „Kompetenzagentur“ ab

(16.01.2015) Seit Januar ist die Jugendberatungsstelle „KiQ – Kompetenzen im Quartier“ die niedrigschwellige Anlaufstelle für 12 bis 26jährige, die kurzfristig angelegte sozialpädagogische Beratung und Unterstützung benötigen oder auch intensiveren Unterstützungsbedarf haben. Dazu zählen schulverweigernde junge Menschen, die einen Förder- oder Hauptschulabschluss erzielen möchten, Junge Menschen, die die Schule ohne Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahmen verlassen, Schul-, Ausbildungs- und Maßnahmeabbrecher ohne Anschlussperspektive, junge neu zugewanderte Menschen mit besonderem Integrationsbedarf.
Betrieben  wird „KiQ“ von ELAN im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“, das vom Projektbüro für Schule und Bildung der Stadt Fürth koordiniert wird. Mit im Boot sind die Kinderarche GmbH und das bfz Fürth.

Kontakt:

Veit Bronnenmeyer (Projektbüro für Schule und Bildung) 0911/ 974 1015
Eva Fiedler (KiQ) 0911/ 23 99 35 40
Uwe Bühling ELAN GmbH 0911 / 74 32 59 30

 

Berufsintegrationsjahr von berufsschulpflichtigen Flüchtlingen und Asylbewerbern wird fortgesetzt

Berufsintegrationsjahr von berufsschulpflichtigen Flüchtlingen und Asylbewerbern wird fortgesetzt

(05.12.2014) Junge Flüchtlinge und Asylbewerber pauken seit einem Jahr die deutsche Sprache an der Staatlichen Berufsschule 1 im Rahmen des Berufsintegrationsjahres (BIJ) in Fürth und lernen verschiedene Berufe kennen. Mit im Boot ist auch die städtische Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ELAN, die für die sozialpädagogische Betreuung zuständig ist. Auch in diesem Jahr wird dieses erfolgreiche Integrationsangebot fortgesetzt, das von der Regierung von Niederbayern unterstützt wird.
Denn Erfolge gibt es, trotz der zahlreichen Herausforderungen, die die jungen Leute und ihre Lehrer und Betreuer bewältigen mussten, wie ungeklärte Aufenthaltssituation, hohe Fluktuation in Folge der Residenzpflicht, unterschiedliche Bildungsniveaus und Traumabewältigung. So verbesserten sich die jungen Lernenden von Sprachniveau A1 auf A2, konnten Freundschaften aufbauen und sich beruflich orientieren. Ihr Tag hat durch den Besuch der Schule wieder eine Struktur bekommen.

 

Steuerkreis Schule – Beruf verabschiedet Grundsatzpapier

Berufliche Bildung bedeutet Chancengleichheit und soziale Integration von Jugendlichen. Genau das hat sich der Steuerkreis Schule – Beruf auf die Fahnen geschrieben und jetzt nach zweijähriger Arbeit feierlich seine Grundsätze verabschiedet.

Dem Steuerkreis gehören neben Bürgermeister Markus Braun, der die Stadt Fürth repräsentiert Vertreterinnen und Vertreter der Regierung von Mittelfranken, des Schulamtes der Arbeitsverwaltung, der Kammern und der Politik an.

Den Grundsätzen zufolge verpflichte man sich gemeinsam zum Wohle der Jugendlichen aber auch der Wirtschaft und der Gesellschaft die duale Ausbildung fördern, da sie gerade Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen zur beruflichen und sozialen Integration verhilft und gleichzeitig den Fachkräftemangel bekämpft.

Übergang Schule-Beruf erfolgreich meistern

Unter dem Motto „Prävention statt Resignation“ engagiert sich die Stadt Fürth seit vielen Jahren für die berufliche Integration ihrer jungen Bürgerinnen und Bürger. Zentrales Anliegen ist es, Schülerinnen und Schüler noch während der Schulzeit fit für den Ausbildungsmarkt zu machen und insbesondere jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen den Weg in Arbeit und Beruf zu erleichtern.

Neben finanzieller Förderung von Angeboten und Maßnahmen, die die jungen Menschen individuell bei der Berufswahl und im Bewerbungsprozess unterstützen, ist die nachhaltige Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen am Übergang Schule-Beruf durch systematisiertes Übergangs- und Ausbildungsmanagement ein zentraler Beitrag der Stadt Fürth zur Zukunftssicherung ihrer jungen Menschen und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft.