Regionales Übergangsmanagement
„Die Stadt Fürth betrachtet das regionale Übergangsmanagement zur beruflichen Integration von (benachteiligten) Jugendlichen als zentralen bildungspolitischen Auftrag der Kommune.“
(Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth)
Die nachhaltige Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen am Übergang Schule-Beruf durch regionales Übergangsmanagement ist ein zentraler Beitrag der Stadt Fürth zur Zukunftssicherung ihrer jungen Menschen und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft.
Ziel ist es, Kooperationsstrukturen zwischen Schule, Wirtschaft und anderen lokalen Akteuren der beruflichen Bildungs- und Integrationsarbeit nachhaltig auszubauen und ein planvoll aufeinander abgestimmtes, lokales Übergangssystem zu entwickeln, das Jugendlichen möglichst bruchlos individuelle Zugänge in Ausbildung und Arbeit eröffnet.
Mit dem „Vertrauensnetzwerk Schule–Beruf“ wurde bereits 2006 ein Kommunikationsforum geschaffen, in dem alle relevanten Akteure der beruflichen Bildungs- und Integrationsarbeit zusammenarbeiten, um getrennte Zuständigkeiten zu überwinden, berufsintegrative Maßnahmen aufeinander abzustimmen und die Übergänge zwischen Schule und Ausbildung bzw. Übergangssystem in Fürth sicherer zu gestalten.
Trotz des viel zitierten demographischen Wandels und prognostizierten Fachkräftemangels werden leistungsschwächere Jugendliche auch in Zukunft Unterstützung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf benötigen, um im Bewerbungsverfahren konkurrieren und am Arbeitsmarkt bestehen zu können.
Umso erfreulicher ist es, dass das „Vertrauensnetzwerk Schule-Beruf“ seit Oktober 2010 mit dem Zusatz „Regionales Übergangsmanagement RÜM Fürth“ in den kommenden drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
Weitere Informationen erhalten Sie auf diesen Seiten und vom Projektbüro für Schule und Bildung PSB (siehe Kontakte).
