Ziele und Methoden
Regionales Übergangsmanagement RÜM zielt darauf ab,
- den Handlungsbedarf in der Kommune quantitativ und qualitativ zu erfassen und Verfahren zu entwickeln, die das RÜM systematisch mit Daten unterfüttern.
- Strukturen und Prozesse einer „akteursübergreifenden“ Kooperation und Verfahren der Abstimmung von Akteuren, Aktivitäten und Angeboten zu entwickeln.
- transparent zu machen, welche Zuständigkeiten und Handlungsmöglichkeiten die einzelnen Akteure bei der Gestaltung des Übergangsmanagements haben.
- das verfügbare Spektrum von Förder- und Unterstützungsangeboten so zu systematisieren, dass Übergänge gelingen.
- Effektivität und Qualität der Förderinstrumente des Übergangsmanagements zu steigern.
- wirksame Verfahren, Standards und Instrumente des Übergangsmanagements für eine nachhaltige Nutzung zu dokumentieren.
Methodisch setzt RÜM Fürth hierbei auf:
- Netzwerkmanagement und Informationstransfer
- Eine Bestands- und Bedarfsanalyse zur Situation am Übergang aus Sicht der beteiligten Akteure
- Eine quantitative Längsschnittstudie zum Verbleib der Mittel- und Förderschulabgänger/innen aus dem SJ 2010/2011 (Erstbefragung im Juli 2011, Folgebefragungen jew. im April 2012 und 2013
- Auswertung, Vergleichsanalyse und Dokumentation amtlicher statistischer Daten und Berufsintegrationsberichterstattung
- Dokumentation des lokalen Übergangssystems und Förderrepertoires in einer Schriftenreihe mit allen relevanten Informationen zum Übergang Schule-Beruf in Fürth
- Workshops für Lehrkräfte und andere Multiplikatoren der beruflichen Bildungs- und Integrationsarbeit
- Standardisierung der Übergabeverfahren und Entwicklung eines verbindlichen Übergabemanagements zwischen allgemein- und berufsbildenden Schulen und Übergangssystem
- Geschlechter- und kultursensible Gestaltung der beruflichen Orientierung an Schulen auf der Grundlage der Expertise und Konzeption des Gender Zentrums Augsburg
- Interkulturell orientierte Elternarbeit in Kooperation mit externen Fachleuten
- Evaluation und Qualitätsentwicklung
